Erste Schritte

Dieser Leitfaden führt Sie vom Vertragsabschluss bis zum produktiven System. Bei SaaS-Instanzen übernehmen wir die Schritte 1–2 im Onboarding gemeinsam; Enterprise-Kunden finden das Deployment unter Betrieb & Hosting.

Voraussetzungen

WasWozuPflicht?
Microsoft-365-TenantSingle Sign-on, Kalender-Sync, E-Mail, SharePoint-DokumentablageEmpfohlen (Passwort-Login als Alternative)
Eigene DomainÖffentliche Portale (Kundenportal, Investorenportal, Terminbuchung) unter Ihrer MarkeFür öffentliche Module
DATEV-Beraternummer/MandantenBuchhaltungs-Export an den SteuerberaterNur Modul Finanzen
FinTS-BankzugängeKontoabruf und ZahlungsverkehrNur Modul Finanzen
Monitoring-ZugangsdatenAnbindung Ihrer DatenloggerNur Modul Betrieb

Schritt 1 — Instanz & Firmenprofil

1
Instanz erhalten: Nach Vertragsabschluss bekommen Sie Ihre Instanz-URL (z. B. ihre-firma.sunstack.app) und einen initialen Administrator-Zugang.
2
Erstanmeldung: Melden Sie sich mit dem Bootstrap-Administrator an und ändern Sie sofort das Passwort. Der Hub begrüßt Sie mit einem leeren Kachel-Dashboard.
3
Gesellschaften anlegen: Unter Einstellungen → Gesellschaften erfassen Sie Ihre Rechtsträger (GmbHs, Projektgesellschaften). Jede Gesellschaft erhält Stammdaten, Bankverbindungen und — falls Modul Finanzen aktiv — ihren DATEV-Mandanten.

Schritt 2 — Microsoft 365 verbinden

1
App-Registrierung: Ihre IT registriert SunStack als Anwendung in Entra ID (Anleitung mit allen benötigten Berechtigungen liegt der Instanz bei — Prinzip: so wenige Berechtigungen wie möglich).
2
SSO testen: Nach dem Hinterlegen der App-Daten meldet sich der erste M365-Benutzer per „Mit Microsoft anmelden“ an. SunStack legt das Benutzerkonto automatisch an — ohne Dubletten, auch wenn die Person schon als Mitarbeiter erfasst ist.
3
SharePoint-Ablage wählen: Bestimmen Sie die SharePoint-Site, in der SunStack Dokumente ablegt. Alle Module nutzen dieselbe, nachvollziehbare Ordnerstruktur je Anlage.

Schritt 3 — Benutzer, Rollen, Abteilungen

1
Rollenkonzept festlegen: Jedes Modul bringt Standard-Rollen mit (z. B. Admin, Mitarbeiter, modulspezifische wie Bauleiter oder Buchhalter). Entscheiden Sie je Team, wer was sehen und ändern darf.
2
Abteilungs-Templates: Legen Sie Abteilungen mit Rollen-Vorlagen an („Vertrieb bekommt: Vertrieb-Modul als Mitarbeiter, Akquise lesend“). Neue Teammitglieder erhalten die Standardrechte mit einem Klick. Geschützte Module (HR) sind bewusst nie Teil von Templates.
3
Benutzer einladen: M365-Nutzer melden sich einfach an; für Externe legen Sie Konten mit Passwort an. Details: Administration.

Schritt 4 — Module aktivieren

Aktivieren Sie gebuchte Module unter Einstellungen → Module. Empfohlene Reihenfolge für einen typischen Projektierer:

⚠ Automationen starten im Shadow-Mode

Alles, was E-Mails versendet oder Geld bewegt, ist nach der Aktivierung zunächst im Simulationsmodus: Die Automation läuft, protokolliert, was sie getan hätte — und Sie schalten sie erst nach Prüfung der Protokolle scharf. Planen Sie diese Prüfschleife bewusst ein.

Schritt 5 — Die erste Anlage

1
Anlage anlegen: Jede PV-Anlage erhält einen eindeutigen Anlagen-Code. Dieser Code verbindet alles: Planung, Verträge, Tickets, Buchhaltung, Monitoring, Dokumente.
2
Stammdaten pflegen: Standort (Flurstück), Bauabschnitte, Wechselrichter und Strings — je nach Modul aus der Planung übernommen oder manuell erfasst.
3
Beteiligte verknüpfen: Eigentümer, Verpächter, Investoren als Kontakte (Parties) mit Rollen an der Anlage. Ein Kontakt existiert nur einmal — auch wenn er Verpächter und Investor ist.

Checkliste vor dem Go-Live

Nächste Schritte

Vertiefen Sie das Datenmodell unter Architektur, richten Sie Anbindungen unter Integrationen ein — oder buchen Sie eine geführte Onboarding-Session über unser Team.