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Add-on-Modul

📦 Handel & Logistik

Wer neben Projekten auch physische Produkte verkauft — Tracker, Komponenten, Zubehör — kennt den Moment, in dem die Belegkette reißt: das Angebot in der einen Datei, der Lieferschein in der anderen, die Rechnung irgendwo dazwischen. Dieses Modul liefert die klassische Kette Angebot → Auftragsbestätigung → Lieferschein → Rechnung als einen durchgängigen Prozess — sauber getrennt vom Rechnungswesen: Vertrieb ist Auge eins, Buchhaltung Auge zwei.

ab 390 € / Monatzzgl. Plattform-Core
FürKomponentenvertrieb, Auftragsabwicklung
ProzessOrder-to-Cash
Handels-Modul: Auftragsfortschritt mit Belegkette
Warum es dieses Modul gibt

Die Belegkette ist ein Versprechen — bis jemand sie bricht

Produktvertrieb neben dem Projektgeschäft klingt einfach: Angebot raus, Ware raus, Rechnung raus. In der Praxis entstehen dabei die teuersten Fehler des Handels — zu viel geliefert, doppelt berechnet, Angebot still überschrieben, und am Ende weiß niemand mehr, welche Version der Kunde eigentlich angenommen hat.

Das Handels-Modul macht aus der Kette einen Prozess mit harten Regeln: Aufträge entstehen nur aus angenommenen Angeboten, jede Position kennt live ihre Mengen — bestellt, geliefert, berechnet — und transaktionale Prüfungen sorgen dafür, dass ein Doppelklick nie zu viel liefert oder doppelt berechnet. Der Kunde nimmt Angebote online an, mit Klick-Protokoll statt Bauchgefühl.

Und die vielleicht wichtigste Regel steckt in dem, was das Modul bewusst nicht tut: Die Rechnung entsteht nicht hier, sondern auf Anforderung im Finanzen-Modul. Wer verkauft, stellt nie selbst die Rechnung aus — Funktionstrennung ab Werk, nicht per Dienstanweisung.

„Wer verkauft, stellt nie selbst die Rechnung aus.“ Das Prinzip hinter dem Handels-Modul
1 lückenlose KetteAufträge entstehen nur aus angenommenen Angeboten
0 Doppel-Buchungentransaktionale Mengen-Prüfungen — kein Über-Liefern, kein Doppelt-Berechnen
Vier AugenVertrieb und Buchhaltung strikt getrennt — die Rechnung entsteht im Finanzen-Modul
Für wen

Für den Produktvertrieb neben dem Projektgeschäft

Vertrieb KomponentenErstellt Angebote mit Online-Annahme-Link und QR-Code — der Kunde nimmt digital an, mit Nachweis.
AuftragsabwicklungSieht je Auftrag mengengenau, was bestellt, geliefert und berechnet ist — kein Über-Liefern, kein Vergessen.
Lager & VersandErfasst Seriennummern am Lieferschein, druckt DIN-5008-Belege, verfolgt Tracking und Spediteur.
Der Arbeitsablauf

Vom Angebot zur angeforderten Rechnung

So läuft ein Handelsgeschäft durch das Modul — jeder Beleg baut nachweisbar auf dem vorherigen auf.

1

Angebot erstellen und freigeben

Das Angebot entsteht aus dem Artikelstamm, durchläuft das interne Freigabe-Gate — freigeben kann nur die Leitung — und geht mit Belegnummer, sicherem Annahme-Link und QR-Code im PDF an den Kunden. Änderungen erzeugen eine nachvollziehbare Versionskette statt stillem Überschreiben.

Angebots-LifecycleFreigabe-GateBelegnummerVersionierungArtikelstamm
2

Der Kunde nimmt online an

Der Kunde öffnet den Link aus der Mail oder scannt den QR-Code, sieht das Angebot, wählt optionale Positionen ab oder an — mit Live-Summen — und nimmt an. Das Klick-Protokoll hält Name, Zustimmung, IP und Zeitstempel fest. Überfällige Angebote landen im internen Nachfass-Digest, nie in automatischen Kunden-Mails.

Online-AnnahmeQR-CodeOptionale PositionenKlick-ProtokollNachfass-Digest
3

Auftrag mit harten Mengen-Regeln

Aus dem angenommenen Angebot wird der Auftrag — die Kette bleibt lückenlos. Jede Position zeigt live: bestellt, geliefert, berechnet, immer frisch aggregiert statt aus veralteten Zwischenständen. Die Auftrags-Ampel prüft Anzahlung, Freigabe und Lieferdaten; grüne Aufträge bekommen automatisch Lieferschein-Entwürfe.

AuftragsbestätigungMengen-FortschrittTransaktionale PrüfungenAuftrags-Ampel
4

Liefern mit Nachweis

Das Lager erfasst Seriennummern direkt am Lieferschein — mit Warnungen statt Blockaden —, hinterlegt Tracking und Spediteur und druckt den DIN-5008-Beleg, wahlweise mit oder ohne Preise. Der Storno-Schutz verhindert, dass Lieferscheine verschwinden, auf die bereits Rechnungen verweisen. Der physische Versand bleibt beim Menschen.

SeriennummernTracking & SpediteurDIN-5008-PDFStorno-Schutz
5

Rechnung anfordern — nicht schreiben

Ist geliefert, fordert der Auftrag die Rechnung als Ereignis beim Finanzen-Modul an. Dort vergibt die Buchhaltung den Nummernkreis, erzeugt ZUGFeRD/XRechnung und führt das Mahnwesen — während der Auftrag mengengenau zeigt, was berechnet ist. Vertrieb sieht den Fortschritt, schreibt aber nie selbst die Rechnung.

Rechnung anfordernNummernkreis BuchhaltungZUGFeRD/XRechnungFunktionstrennung

Ein Mittwoch in der Auftragsabwicklung

So fühlt sich der Alltag mit dem Handels-Modul an — eine typische Szene.

08:15
Tom stellt ein Tracker-Angebot mit zwei optionalen Positionen fertig und schickt es in die Freigabe — das Freigabe-Gate lässt den Versand erst zu, wenn die Leitung abgenickt hat.
10:40
Ein Kunde aus der Vorwoche scannt den QR-Code im Angebots-PDF, wählt eine optionale Position ab — die Live-Summe passt sich an — und nimmt an. Das Klick-Protokoll dokumentiert Name, Zustimmung, IP und Zeitstempel.
11:05
Aus der Annahme entsteht der Auftrag. Die Auftrags-Ampel steht auf Gelb: Die Anzahlung fehlt noch — geliefert wird hier nichts, bis sie da ist.
14:20
Die Anzahlung ist verbucht, die Ampel springt auf Grün — der Lieferschein-Entwurf liegt automatisch bereit. Mara im Lager erfasst die Seriennummern der Wechselrichter und hinterlegt Spediteur und Tracking.
16:30
Nach dem Versand klickt Tom „Rechnung anfordern“ — der Entwurf entsteht drüben in der Buchhaltung, mit eigenem Nummernkreis. Der Auftrag zeigt mengengenau: bestellt, geliefert, berechnet. Feierabend ohne Excel.
Funktionsumfang

Die sechs Werkzeugkästen des Moduls

Kuratierte Highlights — den vollständigen Funktionsumfang finden Sie darunter zum Aufklappen, dokumentiert wie in einem Handbuch.

🧾

Angebote mit Online-Annahme

Der Kunde nimmt digital an — mit Nachweis, wie bei den Großen.

  • Sicherer Annahme-Link und QR-Code im PDF
  • Optionale Positionen ab-/anwählbar mit Live-Summen
  • Klick-Protokoll: Name, Zustimmung, IP, Zeitstempel

Freigaben & Versionierung

Kein stilles Überschreiben, kein Versand an der Leitung vorbei.

  • Internes Freigabe-Gate — nur die Leitung gibt frei
  • Nachvollziehbare Versionskette bei Änderungen
  • Nachfass-Digest über überfällige Angebote, rein intern
📋

Aufträge mit Mengen-Regeln

Harte, transaktionale Regeln statt Hoffnung auf Sorgfalt.

  • Aufträge nur aus angenommenen Angeboten
  • Fortschritt je Position: bestellt / geliefert / berechnet, live
  • Ein Doppelklick kann nie zu viel liefern oder doppelt berechnen
🚚

Lieferscheine & Versand

Vom grünen Auftrag zum dokumentierten Versand — der letzte Schritt bleibt beim Menschen.

  • Seriennummern-Erfassung mit Warnungen statt Blockaden
  • Tracking und Spediteur am Beleg, mit oder ohne Preise
  • Auftrags-Ampel erzeugt Lieferschein-Entwürfe automatisch
🗂

Artikelstamm & Stammdaten

Saubere Daten als Fundament jeder Belegkette.

  • Artikelverwaltung mit Kategorien
  • CSV-Import/-Export mit zeilengenauer Fehlerausgabe
  • Lieferadressen als Stammdaten mit Schnellanlage
📄

DIN-5008-Belege & E-Mail

Belege, die aussehen wie aus dem Lehrbuch — je Belegart korrekt aufgebaut.

  • Angebot mit Gültigkeit und optionalen Positionen
  • Lieferschein ohne Preise, mit Seriennummern-Unterzeilen
  • E-Mail-Templates je Firma und Belegtyp, zentraler Kill-Switch
Der komplette Funktionsumfang zum Nachlesen anzeigen +einklappen –

Angebote mit Online-Annahme

  • Angebots-Lifecycle: Entwurf → Versand (mit Belegnummer und sicherem Annahme-Link) → Annahme/Ablehnung → Übernahme in den Auftrag.
  • Online-Annahme wie bei den Großen: Der Kunde öffnet den Link aus der Mail oder scannt den QR-Code im PDF, sieht das Angebot, wählt optionale Positionen ab oder an (Live-Summen) und nimmt an — mit Klick-Protokoll (Name, Zustimmung, IP, Zeitstempel).
  • Versionierung statt stillem Überschreiben: Angebotsänderungen erzeugen eine nachvollziehbare Versionskette.
  • Internes Freigabe-Gate für Angebote (nur Leitung) und automatischer Nachfass-Digest über überfällige versendete Angebote — intern, nie automatisch an Kunden.

Aufträge & Lieferscheine mit harten Mengen-Regeln

  • Aufträge entstehen nur aus angenommenen Angeboten — die Kette bleibt lückenlos.
  • Mengengenauer Fortschritt je Position: bestellt / geliefert / berechnet — immer live aggregiert, nie aus veralteten Zwischenständen.
  • Transaktionale Mengen-Prüfungen: Ein Doppelklick kann nie zu viel liefern oder doppelt berechnen.
  • Lieferscheine mit Seriennummern-Erfassung (Warnungen statt Blockaden), Tracking und Spediteur, mit oder ohne Preise; Storno-Schutz gegen bereits referenzierende Rechnungen.
  • Auftrags-Ampel: Anzahlung bezahlt? Freigabe erteilt? Lieferdaten vollständig? Grüne Aufträge bekommen automatisch Lieferschein-Entwürfe — der physische Versand bleibt beim Menschen.

Artikelstamm & Belege

  • Artikelverwaltung mit Kategorien, CSV-Import/-Export mit zeilengenauer Fehlerausgabe, Lieferadressen als Stammdaten mit Schnellanlage.
  • DIN-5008-Beleg-PDFs je Belegart: Angebot mit Gültigkeit und optionalen Positionen, Auftragsbestätigung mit Kundenreferenz, Lieferschein ohne Preise mit Seriennummern-Unterzeilen.
  • E-Mail-Templates je Firma und Belegtyp mit zentralem Kill-Switch.

🛡 Vier-Augen zwischen Vertrieb und Buchhaltung

Die Rechnung entsteht bewusst nicht in diesem Modul: Der Auftrag fordert sie als Ereignis beim Finanzen-Modul an — dort vergibt die Buchhaltung Nummernkreis, erzeugt ZUGFeRD/XRechnung und führt das Mahnwesen. Wer verkauft, stellt nie selbst die Rechnung aus. Buchhaltungs-Rollen haben umgekehrt keinen Zugriff auf die Vertriebsbelege — saubere Funktionstrennung ab Werk.

Zusammenspiel

So greift Handel in die anderen Module

Belegkette ohne Excel-Zwischenschritte

Wir zeigen Ihnen den kompletten Weg vom Angebot bis zur bezahlten Rechnung — inklusive Online-Annahme durch den Kunden und Rechnungsanforderung an die Buchhaltung.

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