Wer neben Projekten auch physische Produkte verkauft — Tracker, Komponenten, Zubehör — kennt den Moment, in dem die Belegkette reißt: das Angebot in der einen Datei, der Lieferschein in der anderen, die Rechnung irgendwo dazwischen. Dieses Modul liefert die klassische Kette Angebot → Auftragsbestätigung → Lieferschein → Rechnung als einen durchgängigen Prozess — sauber getrennt vom Rechnungswesen: Vertrieb ist Auge eins, Buchhaltung Auge zwei.
Produktvertrieb neben dem Projektgeschäft klingt einfach: Angebot raus, Ware raus, Rechnung raus. In der Praxis entstehen dabei die teuersten Fehler des Handels — zu viel geliefert, doppelt berechnet, Angebot still überschrieben, und am Ende weiß niemand mehr, welche Version der Kunde eigentlich angenommen hat.
Das Handels-Modul macht aus der Kette einen Prozess mit harten Regeln: Aufträge entstehen nur aus angenommenen Angeboten, jede Position kennt live ihre Mengen — bestellt, geliefert, berechnet — und transaktionale Prüfungen sorgen dafür, dass ein Doppelklick nie zu viel liefert oder doppelt berechnet. Der Kunde nimmt Angebote online an, mit Klick-Protokoll statt Bauchgefühl.
Und die vielleicht wichtigste Regel steckt in dem, was das Modul bewusst nicht tut: Die Rechnung entsteht nicht hier, sondern auf Anforderung im Finanzen-Modul. Wer verkauft, stellt nie selbst die Rechnung aus — Funktionstrennung ab Werk, nicht per Dienstanweisung.
So läuft ein Handelsgeschäft durch das Modul — jeder Beleg baut nachweisbar auf dem vorherigen auf.
Das Angebot entsteht aus dem Artikelstamm, durchläuft das interne Freigabe-Gate — freigeben kann nur die Leitung — und geht mit Belegnummer, sicherem Annahme-Link und QR-Code im PDF an den Kunden. Änderungen erzeugen eine nachvollziehbare Versionskette statt stillem Überschreiben.
Der Kunde öffnet den Link aus der Mail oder scannt den QR-Code, sieht das Angebot, wählt optionale Positionen ab oder an — mit Live-Summen — und nimmt an. Das Klick-Protokoll hält Name, Zustimmung, IP und Zeitstempel fest. Überfällige Angebote landen im internen Nachfass-Digest, nie in automatischen Kunden-Mails.
Aus dem angenommenen Angebot wird der Auftrag — die Kette bleibt lückenlos. Jede Position zeigt live: bestellt, geliefert, berechnet, immer frisch aggregiert statt aus veralteten Zwischenständen. Die Auftrags-Ampel prüft Anzahlung, Freigabe und Lieferdaten; grüne Aufträge bekommen automatisch Lieferschein-Entwürfe.
Das Lager erfasst Seriennummern direkt am Lieferschein — mit Warnungen statt Blockaden —, hinterlegt Tracking und Spediteur und druckt den DIN-5008-Beleg, wahlweise mit oder ohne Preise. Der Storno-Schutz verhindert, dass Lieferscheine verschwinden, auf die bereits Rechnungen verweisen. Der physische Versand bleibt beim Menschen.
Ist geliefert, fordert der Auftrag die Rechnung als Ereignis beim Finanzen-Modul an. Dort vergibt die Buchhaltung den Nummernkreis, erzeugt ZUGFeRD/XRechnung und führt das Mahnwesen — während der Auftrag mengengenau zeigt, was berechnet ist. Vertrieb sieht den Fortschritt, schreibt aber nie selbst die Rechnung.
So fühlt sich der Alltag mit dem Handels-Modul an — eine typische Szene.
Kuratierte Highlights — den vollständigen Funktionsumfang finden Sie darunter zum Aufklappen, dokumentiert wie in einem Handbuch.
Der Kunde nimmt digital an — mit Nachweis, wie bei den Großen.
Kein stilles Überschreiben, kein Versand an der Leitung vorbei.
Harte, transaktionale Regeln statt Hoffnung auf Sorgfalt.
Vom grünen Auftrag zum dokumentierten Versand — der letzte Schritt bleibt beim Menschen.
Saubere Daten als Fundament jeder Belegkette.
Belege, die aussehen wie aus dem Lehrbuch — je Belegart korrekt aufgebaut.
Die Rechnung entsteht bewusst nicht in diesem Modul: Der Auftrag fordert sie als Ereignis beim Finanzen-Modul an — dort vergibt die Buchhaltung Nummernkreis, erzeugt ZUGFeRD/XRechnung und führt das Mahnwesen. Wer verkauft, stellt nie selbst die Rechnung aus. Buchhaltungs-Rollen haben umgekehrt keinen Zugriff auf die Vertriebsbelege — saubere Funktionstrennung ab Werk.
„Rechnung anfordern“ erzeugt den Entwurf in der Buchhaltung — inklusive Zahlungsabgleich und Mahnwesen.
Lieferungen und Bestellungen erscheinen im Material-Bereich der Bauprojekte.
Projektangebote aus dem Vertriebs-Modul können als Handels-Angebot mit Sammelposition weiterlaufen.
Wir zeigen Ihnen den kompletten Weg vom Angebot bis zur bezahlten Rechnung — inklusive Online-Annahme durch den Kunden und Rechnungsanforderung an die Buchhaltung.
Demo anfragen